Lernen vor Ort - Die 3b auf der Kläranlage in Hammerstein

Besuch bei der Kläranlage

Wir hatten einen Ausflug zur Kläranlage nach Hammerstein gemacht. Dort erklärte Herr Vollmer und ein Mitarbeiter uns, wie das Abwasser sauber gemacht wird. Das Abwasser wird in einem großen  Becken gesammelt. Dort helfen viele Bakterien, die man mit dem bloßen Auge nicht sehen kann, das Wasser zu säubern. Damit die Bakterien besser arbeiten können, wird Luft ins Abwasser geblasen. Jeden Tag werden Wasserproben genommen und im Labor untersucht. Erst wenn das Wasser sauber ist, fließt es in die Kander.

Konstantin

Klassenausflug zur Kläranlage

Am Mittwochmorgen trafen wir uns um 8.00 Uhr auf dem Schulhof. Wir waren alle gut gelaunt und freuten uns auf den Ausflug. Von Tannenkirch liefen wir durch Holzen nach Hammerstein. Unterwegs sahen wir eine tote Katze und es war sehr heiß. Als wir ankamen wurden wir von Herrn Vollmer empfangen. Dieser öffnete schnell das Tor. Bevor wir die Kläranlage besichtigten, haben wir in der Küche gefrühstückt. Anschließend haben wir Fotos und ein Abschlussvideo angeschaut. Später wurden wir dann in 2 Gruppen eingeteilt und besichtigten die Kläranlage. Bei der Besichtigung durften wir noch Fragen stellen, Frau Vollmer machte auch noch Fotos. Zum Abschluss dankten wir Herr Vollmer dann wurden wir abgeholt.

Jason


Das Klärwerk

Die Arbeit für das Klärwerk beginnt schon bei uns Zuhause in der Toilette. Das, was wir weg spülen, kommt in die Kläranlage als Klärgut. Dort beginnt die Reinigung. Mit einem Rechen werden die Großen Stücke abgesiebt. Dann läuft das Wasser in das Biobecken, dort beginnt die Arbeit der Bakterien. Der überwiegende Klärschlamm wird in das Nachklärbecken gespült, dort kommen riesige Schieber und schieben den Klärschlamm ins Füllbecken 1. Von dort wird der Schlamm in den Faulturm gepumpt. Im Faulturm wird das Gas dem Schlamm weggenommen, das Gas läuft in die Gasfackel, dort wird das Gas entsorgt. Der Schlamm wird in das Füllbecken 2 gepumpt, von dort wird er getrocknet und aufgeladen. Durch eine Förderschnecke wird der trockene Schlamm weggefahren. Das Wasser wird gereinigt und die Kander gepumpt.  Dann fließt das Wasser in den Rhein, von dort fließt das Wasser in das Meer. Der Schlamm wird verbrannt.     

Maximilian

In der Kläranlage

Die Klasse 3b machte einen Ausflug am 28.6.2017 in die Kläranlage nach Hammerstein. Wir sind von der Schule bis nach Hammerstein gelaufen. Als wir dort waren, wartete auch schon Herrn Vollmer auf uns. Als erstes aßen wir etwas. Danach zeigte uns Luca der Lehrling ein paar Details wie zum Beispiel die Verarbeitung von Klopapier funktioniert. Später teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe nahm Herrn Vollmer mit und die andere nahm Luca und wir machten einen Rundgang. Wir haben gelernt, was die Hebeschnecken und die Zentrifugen machen und was mit dem dreckigen Wasser passiert. Wen das Wasser gereinigt wurde, fließt es in die Kander. Danach mussten wir leider schon wieder gehen, dann wurden die Feuerbacher und die Riedlinger Kinder abgeholt. Die anderen mussten noch bis zum Bahnhof laufen, es war ein schöner Tag.

Emma und Lea 


Die Kläranlage in Hammerstein

Wir Klasse 3b war in der Kläranlage in Hammerstein. Als wir dort waren, haben wir erst mal gefrühstückt. Ein Lehrling hat uns dann Bilder gezeigt  von allen Sachen. Danach haben wir Gruppen gemacht. Eine war bei Herrn Vollmer und die andere bei Luca dem Lehrling. Sie haben uns dann alles gezeigt. Sie haben uns gesagt, dass das Becken, wo alles drinnen ist, was wir ins Klo machen 3,40 m tief ist. 1,90 m Sand liegt am Boden und 1,50 m ist   dann noch Wasser drinnen. Dann gab es zwei große Fässer, in denen Schlamm drinnen war. Wir durften einmal auch reinschauen. Wir durften auch noch im Mikroskop ganz kleine Tierchen ankucken, die die ganze Arbeit machen. Sie haben aber gesagt, dass man keine Feuchttücher ins Klo schmeißen darf, die müssen in den Mülleimer. Sonst müssen die Arbeiter es wieder rausholen und das ist viel Arbeit. Wir konnten es auch sehen in einem Rechen, das nennt man so, da hingen sie alle fest. Es  gibt auch eine Maschine, die ganz langsam   fährt und in dem sie fährt, holt sie den Sand vom Boden und nimmt den Sand mit und schmeißt ihn dann über ein Gitter hinunter und plötzlich kommt es aus einer Röhre raus und dann sieht man wie braun der ist. Nun kommt der Sand in ein anderes Becken, welches ganz braun ist und immer in Bewegung sein soll. Es dreht sich nämlich immer im Kreis, dass der Sand unten nicht stehen bleibt.

Und es gab dann noch eine Umkleide die hieß Weiße Umkleide und die andere hieß Schwarze Umkleide das bedeutet: in der weißen Umkleide hängen die sauberen Klamotten drinnen und in der schwarzen hängen die nicht sauberen Klamotten drinnen, sondern die dreckigen. Wenn die Arbeiter dann fertig sind mit Arbeiten dürfen, sie nicht gleich nach Hause gehen, sondern müssen erst noch duschen. Die haben dort eine Dusche, weil dann die Tiere vielleicht irgendwo rumkrabbeln. Wenn man dann duscht, dann sind die Tiere weg und man kommt frisch und sauber nach Hause.

Wir waren auch noch im Büro, da haben sie uns auf dem Bildschirm das ganze Gebäude von oben gezeigt und da waren so Kästchen und in den Kästchen waren die ganzen Namen geschrieben, wie das alles heißt.  Wenn mal was kaputt ist, dann blinkt das Kästchen rot. Wenn auch in der Nacht was wäre, dann klingelt das Handy von Herrn Vollmer und es zeigt wieder rot. Bei etwas Schlimmem  muss er gleich kommen und wenn es nichts Schlimmes ist, dann kommt er erst am Morgen und kuckt.

Das Klärwerk muss immer laufen, sonst können wir nicht aufs Klo. Und wenn es mal so wäre, dass Stromausfall ist, dann haben sie noch Ersatzstrom.

Es muss auch ins Becken manchmal ein Taucher rein. Aber er sieht nichts, weil das ganze Becken braun ist. Er sieht höchstens 30 cm weit und ist deshalb an einem Seil fest gebunden und hat einen Atemschlauch hinten am Rücken hängen.

Am Anfang  ist das Wasser ganz braun und am Schluss ist das Wasser ganz klar. Im Klärwerk arbeiten 3 Leute.

Lilli